© 2011 Hans Stalleicher
Mit dem FLYER Berge überfliegen
Seit es Hügel gibt, träumt die Menschheit vom Elektrovelo. Inzwischen wurde es entwickelt und perfektioniert, nicht ohne Grund mitten im hügeligen Emmental. Es hört auf den Namen “FLYER”, da es gelegentlich mehr ans Fliegen als ans Fahren erinnert.
Mit seinem Lithium-Ionen-Akkupack und den Hightech-Antriebsteilen lässt es alles stehen, was ohne Motor unterwegs ist. Die Reichweite beträgt bis zu 80 Kilometer. Zu Bedienen gibt es praktisch nichts, die Motorleistung richtet sich nach Ihrem Einsatz und vervielfacht Ihre Kraft um mehr als das Doppelte. So kommt durchaus genug zusammen, um auch Steigungen von über 20% wie ein Sportler zu erklimmen.
FLYER Tourismus
Verschiedene Tourismusregionen, Reiseunternehmen und Gesundheitsorganisationen arbeiten inzwischen mit FLYER zusammen und bieten Ihren Gästen FLYER Elektroräder zum Mieten an.
Es steht ein Netzwerk von Akkuwechselstationen zur Verfügung, damit die Tour nicht aus Strommangel zu früh endet. Mittlerweile können verschiedene Reiseangebote rund um den FLYER gebucht werden: Komplett-Paket mit Hotel, Gepäcktransport und Begleitung wird durch den bekannten Qualitätsanbieter Baumeler Reisen (www.baumeler.ch) angeboten, so z.B. eine viertägige Tour vom Bodensee zum Zürichsee durchs hügelige Appenzellerland oder den bekannten Inntal-Radweg. Der Clou dabei: Die Tour führt nicht vom Engadin nach Innsbruck sondern „gegen den Strom“ von Innsbruck zur Inn-Quelle im Engadin! Und dies immer mit einem Lächeln auf den Lippen. Die Partnerschaft mit Rent-a-bike (www.rent-a-bike.ch) macht es möglich, dass man mit dem FLYER bald noch mehr Tourismusregionen genussvoll erfahren kann. (www.flyer.ch)
FLYER Ökologie
Biketec AG deckt den gesamten eigenen Energiebedarf von 36'000 kWh mit Ökostrom-Zertifikaten mehrerer Anbieter ab.
FLYER FahrerInnen legen jährlich im Durchschnitt ca. 3’000 km zurück, was einem Stromverbrauch von max. 50kWh entspricht (Inkl. Verlustleistungen). Der FLYER verbraucht nur 1kWh auf 100km, dies entspricht der Energiemenge, die für die Warmwasseraufbereitung für 3 Minuten warm Duschen benötigt wird! Rund 1m2 Photovoltaik reicht also aus, um den FLYER bei intensiver Nutzung mit Solarstrom zu versorgen!
Dass die Ökologie bei FLYER grossgeschrieben wird, zeigt sich auch darin, dass die gesamte Fahrzeugflotte mit Partikelfilter ausgerüstet ist. Die Fahrzeuge werden sind sowohl für den Transport von Fahrrädern wie auch für die familiären Bedürfnisse der Geschäftsleitungsmitglieder Gianni Mazzeo, Hans Furrer und Kurt Schär geeignet, haben sie doch insgesamt 11 Kinder zu transportieren.
FLYER Geschichte
Elektrovelos haben ihre Nische verlassen. Sie sind längst praktische Fahrzeuge für den Alltag und zuverlässige Begleiter für die Radtour.
FLYER gibt es seit 1995, der Durchbruch der im bernischen Kirchberg hergestellten FLYER kam 2003 mit der Einführung der neuen C-Serie, in welcher erstmals in Europa die modernen und leichten Li-ion Akkus serienmässig eingesetzt wurden. Mit diesen Modellen und dank der laufenden Weiterentwicklung der Akku- , Antriebs- und Produktpalette hat sich der FLYER mittlerweile auch international durchgesetzt und wird aus der Schweiz erfolgreich nach Deutschland und Holland sowie weitere Länder exportiert.
FLYER Neuheiten
Die neue S-Serie setzt fort, was mit der T-Serie 2005 begann: Eine Verjüngung des Radtyps. Neue E-Bikes sind nicht nur technisch auf höchstem Niveau, sondern richten sich als sportliche Allrounder durch hohe Leistung und viel Sportlichkeit an ein junges (oder junggebliebenes) Publikum.
«Noch vor wenigen Jahren definierte sich ein gutes E-Bike alleine über technische Eigenschaften», erklärt BikeTec-Chef Kurt Schär. «Heute müssen sie zudem eine dezidiert auf den Kunden abgestimmte Formsprache und dementsprechenden technischen Eigenschaften haben.»
Für die S-Serie heißt das: Kein FLYER ist schneller, kein FLYER ist stärker, kein FLYER fährt sich sportlicher und kein FLYER sieht jünger aus als die neue S-Serie. Als sportlicher Allrounder ist die S-Serie je nach Ausstattung für moderaten Geländeeinsatz, die lustvolle Bergfahrt oder die coole Stadtmobilität konzipiert. Die S-Serie rollt auf 26 Zoll-Laufrädern. Sie hat serienmäßig einen sehr leichten und leistungsfähigen Lithium-Ionen Akku mit nochmals deutlich gesteigerter Reichweite. Die Ausstattung wie Bremsen und Schaltung kann aus einem breiten Sortiment konfiguriert werden. Die S-Serie ist in Deutschland bis 45 km/h zugelassen und in der Schweiz mit Mofazulassung zu fahren.
Auch die Elektronik ist sportlicher geworden
Neben dem optischen Tuning wurde auch die Elektronik des E-Motors auf die sportliche Nutzung optimiert. «Bei unseren bisherigen Modellen schaltet sich der Motor bei einer Trittfrequenz von 70 Umdrehungen ab», erklärt Schär. «Der Motor der S-Serie hingegen arbeitet bis 85 Umdrehungen mit», so Schär weiter. Die S-Serie ist in der schnellen Version (bis 45 km/h) mit Mofazulassung oder zulassungsfrei mit Abregelung bei 25 km/h zu fahren. Die S-Serie hat je nach Akku und Fahrweise eine Reichweite von bis zu 80 Kilometern. Alle Premium 07 Antriebe haben neu 3 Unterstützungs-Modi: 50%, 100% und kraftvolle 150%.
© 2011 Hans Stalleicher